Pfr. Waron sammelt Betrachtungen

Gedanken über Gott und die Welt, Aufgeschriebenes und Gesammeltes

Rudolf Waron

  • Andacht zum Sonntag Quasimodogeniti

    Auferstehung: Ist sie nur ein Wunder? Oder schafft sie wunderbare Begegnungen und wundersame Möglichkeiten? Text: Johannes 21,1-14 Musik: J.S. Bach, Präludium f-moll, BWV 857 (Wohltemperiertes Klavier I/12); Klavier: Johann Konrad Eberlein


  • Andacht zum Sonntag Judika

    Fühlen Sie sich auch ungerecht behandelt? Seien Sie getrost: Sie werden es auch. Aber Sie haben es nicht verdient. Ein Perspektivenwechsel. Bibelstelle: Hiob 19, 25 Musik: R. Schumann, Fantasiestücke op. 12, Warum?, Klavier: Johann Konrad Eberlein Kreuzigungsgruppe von Erich Unterweger, Lindenholz, 1960


  • Andacht zum Sonntag Laetare

    Manchmal ist es unangenehm, zu spät zu kommen.Manchmal ist es mehr als das.Und manchmal kann es der richtige Zeitpunkt sein.Vom zu spät dran sein, um für das Ende doch noch rechtzeitig da zu sein, um den Anfang zu erleben… Bibelstelle: Johannes 12, 20-24 Musik: J.S. Bach, 12 kleine Präludien, Nr. 5, d-Moll, BWV 926, Klavier: […]


  • Andacht zum Sonntag Okuli

    Licht und Finsternis. Gegensätzlicher geht es gar nicht. Und trotzdem ganz individuell und vielschichtig. Entweder-oder, aber anders als gedacht. Bibelstelle: Epheser 5, 8+9 Musik: Robert Schumann: Op. 68, No. 16 (Erster Verlust), Klavier: Johann Konrad Eberlein.


  • Andacht zum Sonntag Invokavit

    Wer ist es? Meistens ist es ein/e andere/r. Vor allem bei abscheulichen Vergehen muss es jemand völlig anderer sein. Dabei ist es immer eine/r von uns. Selbst der Verräter Judas ist ein solcher: Einer von uns!Präemptive Nächstenliebe inklusive. Bibelstelle: Johannes 13, 21-30 Musik: J. Pachelbel, Was Gott tut, das ist wohlgetan, Klavier: Johann Konrad Eberlein.


  • Andacht zum Sonntag Estomihi

    Authentischer Glaube ist nicht nur auf sich selbst bezogen, sondern misst sich daran, ob er die Mitmenschen im Blick hat. Gedanken für die kommende Fastenzeit. Bibelstelle: Jesaja 58, 1-9a Musik:J.S. Bach, 8 kleine Präludien Nr. 8, B-Dur, BWV 560, Klavier: Johann Konrad Eberlein.


  • Andacht zum Sonntag Sexagesimae

    Das Gleichnis vom Sämann wirft Fragen auf: Welche Bedingungen findet Gottes Wort in mir vor? Bin ich überhaupt empfänglich dafür? Bibelstelle: Lukas 8, 4-15 Musik:J.S. Bach, 6 kleine Präludien Nr. 1, BWV 933, Klavier: Johann Konrad Eberlein.


  • Andacht zum letzten Sonntag nach Epiphanias

    Ein unerträgliches Geschwurbel an Verschwörungsirrsinn hat sich breit gemacht. Leider ist das keine neue Erscheinung, sondern hat schon die ersten Christinnen und Christen betroffen. Wie können wir unseren Glauben leben in Freiheit und ohne ängstliches Klammern an vermeintlichen Wahrheiten? Glaube gibt Kraft und Hoffnung, weil Gott in seinem Sohn Jesus Christus auch in die Tiefen […]


  • Andacht zum 3. Sonntag nach Epiphanias

    Ich gehe mit Dir. Leicht gesagt am Anfang eines Weges. Gedanken über Grenzen und ihre Überschreitung. Bibelstelle: Rut 1, 1-19 (bes. V.16) Musik:„At the Campfire“ von JuliusH/PixabayJ.S. Bach, Präludium es-Moll, BWV 853, Klavier: Johann Konrad Eberlein.


  • Andacht zum Jahreswechsel

    Bald haben wir es geschafft. Zumindest das Jahr 2020. Mit allen seinen Herausforderungen. Was kommt im Neuen Jahr auf uns zu?Ich will lieber fragen, wer im Neuen Jahr mitkommt. Damit niemand auf der Strecke bleibt. Musik: Johann Konrad Eberlein (Träumerei v. Schumann), Klaus Benesch (EG 163). Das Gedicht von Dietrich Bonhoeffer „Von guten Mächten“ stammt […]


  • Gedanken zum 1. Sonntag nach dem Christfest

    Ein alter Mann sieht ein Kind und ist entzückt. Klingt nicht sehr aufregend. Aber sehen wir alle wirklich gut?


  • Als das Christuskind auf die Welt kam…

    In diesem Jahr muss die Christvesper für Kinder online stattfinden. Dafür habe ich mir etwas Besonderes überlegt und einen kleinen Film über die Geburt von Jesus gemacht.Vielen Dank an meine Schülerinnen und Schüler im BG Kapfenberg und an meine Familie.Ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute und Gesundheit für das neue Jahr! Herzlichst,Ihr Pfr. Rudolf Waron


  • Andacht zum 4. Adventsonntag

    Wir sind alle unterwegs. Doch wohin? In der alttestamentlichen Geschichte von Abraham und Sarah wird erzählt, dass auch nach langem Unterwegsein noch Überraschendes geschehen kann.Unterwegs wohin? Etwa zu uns selbst? Klavier: Prof. Johann Konrad Eberlein


  • Andacht zum 3. Adventsonntag

    Wegweiser sind eine gute Sache. Am 3. Adventsonntag ist ein menschlicher Wegweiser Thema.Klavier: Prof. Johann Konrad Eberlein


  • Gedanken zum Nikolaus

    Gestern habe ich (nicht nur) für die Kinder eine Geschichte vom Nikolaus erzählt. Heute will ein paar Gedanken für die Erwachsenen teilen.


  • Andacht für den Nikolausabend (und 2. Adventsonntag)

    Auch die Gottesdienste für KLEIN & groß müssen gerade Pause machen. Schade, dass wir einander nicht in der Kirche treffen können. Aber ganz ohne Nikolausgeschichte müsst Ihr nicht auskommen. Dazu hat Helga B. auch eine Bastelidee gefunden.


  • Andacht zum 1. Adventsonntag

    Warten hat im Advent 2020 eine bittere Note – für viele von uns. Für andere ist es im Grunde immer bitter, warten zu müssen… Zu hören weiters Sylvia Waron-Schanner und Hildegard Eberlein. Für die musikalische Begleitung danke ich Prof. Konrad Eberlein.


  • Andacht zum Ewigkeitssonntag


  • Rinks oder Lechts?

    Wir leben in vermeintlichen Gegensätzen. Entweder bin ich für etwas oder dagegen. Aber es hat auch Auswirkungen, wenn wir keine Entscheidung treffen oder sie aufschieben.


  • Aus der Traum

    Sie sind das Ziel unserer Hoffnung, wenn sie es einmal besser haben sollen als wir: Kinder. Es wird Zeit für Ent-Täuschungen!


  • Saisonarbeit

    Jetzt haben wir es fast geschafft. Fußball, Quoten und was auch immer gerade Saison hat.


  • Hoffnung beflügelt

    Es ist ein alter Traum, wenn nicht sogar der älteste überhaupt: Der Traum vom Fliegen. Was ist aus unseren Träumen geworden?


  • Um einen Anfang zu machen

    Ich habe ein wenig in meinen Unterlagen aus dem Studium geblättert. Bonhoeffer habe ich gefunden.


  • Lebensmittelpunkte

    Schade, dass man an der Grundstücksgrenze nicht auch den Rollladen herunterlassen kann, wie nach Ladenschluss.


  • Hausverstand

    In der Geschichte war es statistisch am besten, unpolitisch zu sein, um eine lange Lebenszeit genießen zu können.


  • Eigentlich sollte ich

    Ich bin ein gutes Beispiel – nein besser: Ich gebe ein gutes Beispiel ab. Um es im österreichischen Indikativ zu sagen: Eigentlich wollte ich


  • Auf Durchzug geschaltet

    Wir sind als Gesellschaft gerade dabei, unser Gewissen zu verlieren. Dabei haben wir doch schon längst auf Durchzug geschaltet. Nicht nur an den Grenzen, sondern auch im Kopf.


  • conditio humana

    Die Sünde hat abgewirtschaftet. Dabei hat alles so gut angefangen: Kaum ein Begriff war nachhaltiger und mit mehr Sanktionsmöglichkeiten verbunden, wie dieser.


  • Grundlos. Bodenlos. Hoffnungslos.

    Fünf alte Männer in einem Krankenhauszimmer wollen glauben, was ihnen erzählt bzw. in der Zeitung entgegen geschrieben wird. Glauben, dass Flüchtlinge iPhones geschenkt bekommen, dass sie kostenlos einkaufen dürfen und so weiter.


  • Mehrtopf statt Eintopf

    Offensichtlich geht es nicht nur dem sprichwörtlichen Bauern so, dass er nicht frisst, was er nicht kennt.


  • Achtung: Aufnahme!

    Einmal im Jahr glauben wir, unser Leben gründlich ändern zu können. Dieser Glaube verpufft dann fast gleichzeitig mit den Feuerwerksraketen, nur nicht so spektakulär.


  • Enttäuscht?

    Enttäuschte Erwartungen. Nachdem die Kerzen niedergebrannt sind, das elektrische Licht wieder an ist und man plötzlich merkt, es hat sich nichts geändert.


  • Zum Teufel mit der Freiheit

    Nun feiern wir auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017 heuer das Jahr der Freiheit. Wieder einmal. Wollen wir das wirklich, die Freiheit feiern? Geht es Ihnen nicht auch so, dass Sie das Wort „Freiheit“ schon gar nicht mehr hören können? Zum Teufel mit der Freiheit!


  • Haltbar gemacht

    Vieles liegt verborgen „unten“ in unseren Kellern. Weggestellt, damit wir „oben“ mehr Platz haben. Weggestellt, aber nicht für immer, denn es ist ja bekanntlich nicht alles schlecht, was in den Keller kommt. Weggestellt, um es später genießen zu können, denn im Keller hält vieles länger.


  • Deus lo vult

    Das Wissen darüber, was Gott will, scheint dem Zeitgeist viel mehr geschuldet zu sein, als wir glauben möchten. Der englische Theologe Radulfus Niger hat ein klares Nein gesetzt: Deus non vult. Das Gebot der der Stunde scheint aber wieder „Gott will es“ zu sein.


  • Mitgemeint

    Es stimmt: Über Geschmack lässt sich streiten. Und so muss ich gleich gestehen, dass die Musik von Herrn Gabalier nicht den meinen trifft – weit daneben!


  • Stress‘ di net

    Zur Zeit geht es richtig rund bei mir. Nun ist das Runde als Solches nicht schlecht, aber derzeit hat das Runde eine völlig überflüssige Ergänzung, die im Grunde das Gegenteil bezeichnet: Un. Und das bin ich: unrund.


  • Der Russe und ich

    Meine Welt war ganz einfach: Der Osten ist schlecht und wir (=Westen Europas?) waren die Guten. Mit dem Fall des eisernen Vorhangs durch Alois Mock und einem von drüben hat sich viel geändert. Aber nicht im Kopf. Der Osten ist schlecht, nur dass der Osten jetzt weiter in den Osten gerückt ist und die Ungarn jetzt zu „uns“ gehörten.


  • Gestorben um zu leben

    Was dient dem Leben (aller)? Haben wir nicht auch den Grundsatz verinnerlicht, dass „gerecht ist, was mir nützt und nicht dem anderen“?


  • Nicht zufrieden geben

    Die Stadt steht für den Lebensraum der Menschen. Früher hörte die Stadt an den Stadtmauern auf. Heute müssen wir die Grenzen dessen, was unser Verantwortungsraum ist, viel weiter ziehen. Stadt, Land, Nationalstaat, vereintes Europa sind zu enge Grenzen.