Stress‘ di net

Stress‘ di net

Zur Zeit geht es richtig rund bei mir. Nun ist das Runde als Solches nicht schlecht, aber derzeit hat das Runde eine völlig überflüssige Ergänzung, die im Grunde das Gegenteil bezeichnet: Un. Und das bin ich: unrund.

Juni 2014

Der Russe und ich

Der Russe und ich

Meine Welt war ganz einfach: Der Osten ist schlecht und wir (=Westen Europas?) waren die Guten. Mit dem Fall des eisernen Vorhangs durch Alois Mock und einem von drüben hat sich viel geändert. Aber nicht im Kopf. Der Osten ist schlecht, nur dass der Osten jetzt weiter in den Osten gerückt ist und die Ungarn jetzt zu „uns“ gehörten.

Mai 2014

Gestorben um zu leben

Gestorben um zu leben

Was dient dem Leben (aller)? Haben wir nicht auch den Grundsatz verinnerlicht, dass „gerecht ist, was mir nützt und nicht dem anderen“?

April 2014

Nicht zufrieden geben

Nicht zufrieden geben

Die Stadt steht für den Lebensraum der Menschen. Früher hörte die Stadt an den Stadtmauern auf. Heute müssen wir die Grenzen dessen, was unser Verantwortungsraum ist, viel weiter ziehen. Stadt, Land, Nationalstaat, vereintes Europa sind zu enge Grenzen.

März 2014

Zahlenspiele

Zahlenspiele

Haben Sie nicht auch den Wunsch, völlig einzigartig zu sein? Sind Sie es nicht auch leid, immer eine/r von X zu sein? Eine/r von 449.668, wenn Sie auf Jobsuche sind. Oder von 369.837, wenn Sie nicht eine/r von 79.831 sind, die im Jänner in einer Schulung waren.

Februar 2014

Glaub‘ ans Glück!

Glaub‘ ans Glück!

Was möchte ich im Jahr 2014 erfahren haben? Wie werde ich darin gewesen sein? Was brauche ich wirklich zum Leben und zum Glücklich-Sein? Und vielleicht kann ich in einem Jahr zurück schauen und mit dem Psalmbeter einstimmen, dass es die Nähe Gottes war, die mein Glück war.

Januar 2014

Rauskommen oder Reinlassen?

Rauskommen oder Reinlassen?

Das Fest ist angezählt. Mit ihm die Warnung, wir sollen nicht dem Konsum nicht zum Opfer fallen. Ein Opfer, dem so manche wirklich gerne zum Opfer fallen würden, wenn sie denn nicht bereits Opfer wären.

Dezember 2013

Lasst Blumen sprechen

Lasst Blumen sprechen

Es liegt wohl in der der Natur der Dinge, wenn wir Menschen uns im Herbst auch unserer eigenen Vergänglichkeit stärker bewusst werden. Wenn die Blätter fallen und die letzten Blüten verwelken, dann fragen auch wir uns, was sein wird, wenn wir verwelkt sind. Und gleichzeitig drängt sich Protest in diese Frage: Gibt es denn gar nichts Bleibendes auf der Welt?

November 2013

Wahlväter

Wahlväter

In den letzten Tagen habe ich in Gesprächen immer wieder das Gefühl, dass Menschen der Meinung sind, dass sie mit ihrer Stimmabgabe alles Notwendige getan haben, vergleichbar also mit dem Zeugungsakt.

Oktober 2013

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