Anfälliges
Seit Jahren schreibe ich (un)regelmäßig Blogbeiträge, Newsletter, Editoriale und so manch andere literarische Kurzform, um nicht zu sagen Kleinkunst. Diese Seite beinhaltet vieles, was ich gerne auch außerhalb der engen Grenzen der oft nur sehr begrenzt zugänglichen Medien teilen möchte. Es ist aber auch manches angefallen, das ich einmal voller Elan und Enthusiasmus geschrieben habe und heute mitunter anders sehe oder zumindest anders formulieren würde. Vielseitige Betrachtungen eben.
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Andacht zum Jahreswechsel
Bald haben wir es geschafft. Zumindest das Jahr 2020. Mit allen seinen Herausforderungen. Was kommt im Neuen Jahr auf uns zu?Ich will lieber fragen, wer im Neuen Jahr mitkommt. Damit niemand auf der Strecke bleibt. Musik: Johann Konrad Eberlein (Träumerei v. Schumann), Klaus Benesch (EG 163). Das Gedicht von Dietrich Bonhoeffer „Von guten Mächten“ stammt…
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Gedanken zum 1. Sonntag nach dem Christfest
Ein alter Mann sieht ein Kind und ist entzückt. Klingt nicht sehr aufregend. Aber sehen wir alle wirklich gut?
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Als das Christuskind auf die Welt kam…
In diesem Jahr muss die Christvesper für Kinder online stattfinden. Dafür habe ich mir etwas Besonderes überlegt und einen kleinen Film über die Geburt von Jesus gemacht.Vielen Dank an meine Schülerinnen und Schüler im BG Kapfenberg und an meine Familie.Ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute und Gesundheit für das neue Jahr! Herzlichst,Ihr Pfr. Rudolf Waron
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Andacht zum 4. Adventsonntag
Wir sind alle unterwegs. Doch wohin? In der alttestamentlichen Geschichte von Abraham und Sarah wird erzählt, dass auch nach langem Unterwegsein noch Überraschendes geschehen kann.Unterwegs wohin? Etwa zu uns selbst? Klavier: Prof. Johann Konrad Eberlein
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Andacht zum 3. Adventsonntag
Wegweiser sind eine gute Sache. Am 3. Adventsonntag ist ein menschlicher Wegweiser Thema.Klavier: Prof. Johann Konrad Eberlein
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Gedanken zum Nikolaus
Gestern habe ich (nicht nur) für die Kinder eine Geschichte vom Nikolaus erzählt. Heute will ein paar Gedanken für die Erwachsenen teilen.
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Andacht für den Nikolausabend (und 2. Adventsonntag)
Auch die Gottesdienste für KLEIN & groß müssen gerade Pause machen. Schade, dass wir einander nicht in der Kirche treffen können. Aber ganz ohne Nikolausgeschichte müsst Ihr nicht auskommen. Dazu hat Helga B. auch eine Bastelidee gefunden.
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Andacht zum 1. Adventsonntag
Warten hat im Advent 2020 eine bittere Note – für viele von uns. Für andere ist es im Grunde immer bitter, warten zu müssen… Zu hören weiters Sylvia Waron-Schanner und Hildegard Eberlein. Für die musikalische Begleitung danke ich Prof. Konrad Eberlein.
Betrachtung, die
Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Betrachtung · Nominativ Plural: Betrachtungen
auf einen besonderen Gegenstand gerichtete Überlegung
„Betrachtung“, in: DWDS – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache, hrsg. v. d. Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, https://www.dwds.de/wb/Betrachtung>, abgerufen am 18.05.2023.
Betrachtung, …
betrachten Vb. ‘aufmerksam ansehen, beschauen, überlegen’. Die Präfixbildung ahd. bitrahten (8. Jh.), bitrahtōn (9. Jh.), mhd. betrahten bedeutet (wie das Simplex ahd. trahten, trahtōn, mhd. trahten) ‘bedenken, erwägen, überlegen’ (so noch im 18. Jh.; zu Herkunft und Verwandtschaft s. trachten). In frühnhd. Zeit tritt betrachten in Korrelation zu sehen, schauen, und über ‘nachdenklich mit den Augen sehen, schauen’ entwickelt sich die heute übliche Bedeutung ‘ansehen, beschauen’. – Betracht m. nur noch in den festen Verbindungen in Betracht kommen ‘in Frage kommen’, in Betracht ziehen ‘berücksichtigen’, außer Betracht bleiben ‘unberücksichtigt bleiben’; aus der obd. Kanzleisprache (1. Hälfte 16. Jh.). Vorauf geht mhd. betrahte, betraht f. ‘Erwägung, Überlegung’. Neben in Betracht auch in Betrachtung und in Anbetracht (16. Jh.). Betrachtung f. ‘das Betrachten, Überlegung, Erwägung’, mhd. betrahtunge ‘innere Anschauung’, in der Mystik ‘Versenkung in die Werke Gottes’; frühnhd. auch ‘das Sinnen, Nachdenken’. beträchtlich Adj. ‘ziemlich groß, erheblich, bedeutend’, frühnhd. beträchtlich, betrachtlich ‘was in Betracht kommt, Beachtung verdient’, spätmhd. betrehteclīche Adv. ‘mit Überlegung’. Häufiger wird das Wort im 18. Jh., wo es unter Einfluß von frz. considérable ‘ansehnlich, beträchtlich’ die Bedeutung ‘groß’ annimmt.
„Betrachtung“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/betrachtung>, abgerufen am 18.05.2023.
