Startseite

  • #46: Augen zu und durch
    Augen zu, Verstand aus, Zweifel runterdrücken, irgendwie durchhalten. Hauptsache glauben. Hauptsache nicht zu viel fragen. Hauptsache fromm. Oder doch Augen auf?
  • #45: Zum Weinen schön
    Sind Tränen der Preis für Intensität? Oder muss etwas erst weh tun, damit es wirklich zählt? Sind Tränen nur ein Zeichen von Schwäche?
  • #44: Nicht lustig
    Lustig ist der Fasching. Aber auch ein Zeichen: Ich bin nicht festgelegt auf das, was mich gerade runterzieht. Ich darf anders auftreten, anders atmen, kurz die Welt umdrehen. Nicht um die Wirklichkeit zu vergessen, sondern um ihr zu widersprechen.
  • #43: Mach’s gut – aber nicht perfekt
    Perfektionsdruck ist ein richtiger Stimmungskiller. Die Jahreslosung 2026 bewahrt uns vor dem Zwang, Gott spielen zu müssen.
  • #42: Oben und unten
    Wir lernen früh, „oben“ sei besser: Karriereleiter, Rankings, Höhenmeter. Aufstieg klingt nach Erfolg, Abstieg nach Verlust.
  • #41: Wer hören will, muss fühlen
    „Wer nicht hören will, muss fühlen“ – so hieß es früher. Aber nur was uns berührt, verändert uns.
  • #40: Danke für Nichts?
    Erntedank ist nicht der Applaus für ein gutes Jahr. Gegen die Illusion, wir wären nur so dankbar, wie die Ernte hoch ist.
  • #39: Starthilfe
    Am Anfang des Arbeits- bzw. Schuljahres können wir alle ein wenig Starthilfe vertragen. Diese ist mehr als ein praktischer Schubser.
  • #38: Weißt du noch, wie es war?
    Nostalgie ist keine Flucht, sondern Ausdruck von Verbundenheit, aber sie täuscht auch. Nicht alles war besser, nur weil es vergangen ist.
  • #37: Besser als Kain
    Was wäre das Leben ohne Neid? Ohne dieses herrliche Gefühl, dass jemand etwas hat, das uns fehlt?
  • #36: Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt!
    Wer ordentlich schuftet, der bringt es auch zu was in seinem Leben, der bekommt Anerkennung, der ist wertvoll für diese Gesellschaft.
  • #35: Gestorben um zu leben
    Was muss nicht alles sterben, damit Leben möglich ist? Was säen wir aus? Und ist Ostern einfach das Ende der Fastenzeit?
  • #34 Anders ist (nicht) gut
    Veränderung, das kann Umkehr bedeuten oder auch, einen als zukunftsfähig erkannten Weg trittsicher und bewusst zu gehen. Auf jeden Fall heißt es, sich auf den Weg zu machen.
  • #33: Erinnern
    Erinnern lebt vom Festmachen und Loslassen. Aus dieser Dialektik kann sich fruchtbare Energie für die Bewältigung der Gegenwart freisetzen.
  • #32: Gut sehen
    Das Gute zu sehen, erfordert einen bewussten Blick. Inmitten von Negativität und schnellen Urteilen will ich die kleinen und großen Zeichen des Guten suchen und erkennen.
  • #31: Platz für Neues
    Ein Möbelhaus lädt mich ein, Platz für Neues zu schaffen. Welch Ironie inmitten von Umzugskartons. Nachhaltiger als Wegwerfmöbel die Einladung des Apostel Paulus, auf Hoffnung zu setzen.
  • #30: Zum Teufel mit der Freiheit
    Zum Jahr der Freiheit (2014) durfte ich eine kleine Predigt als Martin Luther verkleidet vor den Toren der Heilandskirche in Graz halten. Über Freiheit und was damit (nicht) gemeint sein könnte…
  • #29: Wahlväter
    Manche Menschen sind der Meinung, dass sie mit ihrer Stimmabgabe alles Notwendige getan haben, vergleichbar mit dem Zeugungsakt.
  • #28: Anfangen
    Schulanfang: Kinder haben in aller Regel wenig Probleme mit Anfängen, Wir Erwachsenen tun uns dagegen meist schwer damit, neu anzufangen.
  • #27: Einer von uns
    Wer ist es? Meistens ist es ein anderer, glauben wir. Dabei ist es immer eine:r von uns. Selbst der Verräter Judas ist ein solcher: Einer von uns!
  • #26: Leise Töne
    Das diesjährige Motto der Langen Nacht der Kirchen in Salzburg „Mein Herz in der Nacht“ hat die Verbindung von Mensch und Gott Blick. Lassen wir uns einladen, unsere Herzen zu öffnen für die leisen Töne.
  • #25: Aus der Traum
    … zerplatzt wie Seifenblasen, nix is blieb’n. STS als Stichwortgeber über den Unterschied von Traum und Hoffnung.
  • #24: Bleiben.
    Jemand ist zu Tode betrübt. Das kann doch nicht sein, da muss man doch was machen können. Was, wenn nicht? Und es trotzdem Möglichkeiten gibt?
  • #23: Nicht angetroffen
    Ärgerlich, wenn Dinge nicht dort sind, wo wir sie vermuten. Und mitunter ist es nicht nur ärgerlich, sondern macht es uns traurig, wenn wir nicht fündig werden. Gedanken zum leeren Grab.
  • #22: Schrittweise
    Alles Liebe im Jänner. Aber wie gelingt das konkret. Dazu der Umstand, dass wir nicht leben können, ohne Spuren zu hinterlassen. Da kommt schon was zusammen.
  • #21: Tatsächlich… Liebe
    Die Jahreslosung für 2024 ist die Aufforderung, dass alles in Liebe geschehen soll. Was leidenschaftliches Engagement für eine Sache sein kann, kann auch der Durchsetzung von Eigeninteressen dienen. Zugegeben, bei mir merke ich das seltener als bei anderen.
  • #20: Es war einmal die Menschwerdung
    Wenn diese Geburt im Stall nur ein historischer Moment gewesen wäre, wäre dann nicht auch Weihnachten schon längst vorbei?
  • #19: und hoffe, dass nichts geschieht
    Erinnern Sie sich an Nicole und ihr Lied? „Ein bisschen Frieden“ hat sie sich 1982 gewünscht. Aber ist ein bisschen nicht zu wenig für einen Frieden, der so tief ist, dass er Ruhe und Gelassenheit schenken kann?
  • #18: Tatortsicherung
    Ein Absperrband lässt auf einen Blick erkennen: Das ist ein Tatort. Dieser Ort ist vor unbefugtem Zutritt sicher. Ist die Kirche auch so ein Tatort? Und warum sollen wir Täter*innen werden?
  • #17: Umfragewerte
    Wer Umfragen in Auftrag gibt, möchte etwas in Erfahrung bringen. Auch Jesus befragt seine Jünger*innen. Aus Petrus Antwort wurde die Antwort der Kirche. Aber würde er mich heute nicht auch noch einmal ganz direkt fragen, wer er für mich persönlich sei?