Kategorie: Newsletter-Archiv
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#46: Augen zu und durch
Augen zu, Verstand aus, Zweifel runterdrücken, irgendwie durchhalten. Hauptsache glauben. Hauptsache nicht zu viel fragen. Hauptsache fromm. Oder doch Augen auf?
Beitragsbild: Tima Miroshnichenko auf Pexels
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#45: Zum Weinen schön
Sind Tränen der Preis für Intensität? Oder muss etwas erst weh tun, damit es wirklich zählt? Sind Tränen nur ein Zeichen von Schwäche?
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#44: Nicht lustig
Lustig ist der Fasching. Aber auch ein Zeichen: Ich bin nicht festgelegt auf das, was mich gerade runterzieht. Ich darf anders auftreten, anders atmen, kurz die Welt umdrehen. Nicht um die Wirklichkeit zu vergessen, sondern um ihr zu widersprechen.
Beitragsbild: Lidya Nada auf Unsplash
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#43: Mach’s gut – aber nicht perfekt
Perfektionsdruck ist ein richtiger Stimmungskiller. Die Jahreslosung 2026 bewahrt uns vor dem Zwang, Gott spielen zu müssen.
Beitragsbild: Silvia Trigo on Pexels
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#42: Oben und unten
Wir lernen früh, „oben“ sei besser: Karriereleiter, Rankings, Höhenmeter. Aufstieg klingt nach Erfolg, Abstieg nach Verlust.
Beitragsbild: Shutterbug75 auf Pixabay
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#41: Wer hören will, muss fühlen
„Wer nicht hören will, muss fühlen“ – so hieß es früher. Aber nur was uns berührt, verändert uns.
Beitragsbild: Anne Kroiß auf Pixabay
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#40: Danke für Nichts?
Erntedank ist nicht der Applaus für ein gutes Jahr. Gegen die Illusion, wir wären nur so dankbar, wie die Ernte hoch ist.
Beitragsbild: matthiasboeckel auf Pixabay
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#39: Starthilfe
Am Anfang des Arbeits- bzw. Schuljahres können wir alle ein wenig Starthilfe vertragen. Diese ist mehr als ein praktischer Schubser.
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#38: Weißt du noch, wie es war?
Nostalgie ist keine Flucht, sondern Ausdruck von Verbundenheit, aber sie täuscht auch. Nicht alles war besser, nur weil es vergangen ist.
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#37: Besser als Kain
Was wäre das Leben ohne Neid? Ohne dieses herrliche Gefühl, dass jemand etwas hat, das uns fehlt?
Beitragsbild: Joe de Sousa
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#36: Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt!
Wer ordentlich schuftet, der bringt es auch zu was in seinem Leben, der bekommt Anerkennung, der ist wertvoll für diese Gesellschaft.
Beitragsbild: ottawagraphics on Pixabay
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#35: Gestorben um zu leben
Was muss nicht alles sterben, damit Leben möglich ist? Was säen wir aus? Und ist Ostern einfach das Ende der Fastenzeit?
Beitragsbild: Rudolf Waron
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#34 Anders ist (nicht) gut
Veränderung, das kann Umkehr bedeuten oder auch, einen als zukunftsfähig erkannten Weg trittsicher und bewusst zu gehen. Auf jeden Fall heißt es, sich auf den Weg zu machen.
Beitragsbild: privat
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#33: Erinnern
Erinnern lebt vom Festmachen und Loslassen. Aus dieser Dialektik kann sich fruchtbare Energie für die Bewältigung der Gegenwart freisetzen.
Beitragsbild: sarandy westfall on Unsplash
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#32: Gut sehen
Das Gute zu sehen, erfordert einen bewussten Blick. Inmitten von Negativität und schnellen Urteilen will ich die kleinen und großen Zeichen des Guten suchen und erkennen.
Beitragsbild: Matt Noble auf Unsplash
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#31: Platz für Neues
Ein Möbelhaus lädt mich ein, Platz für Neues zu schaffen. Welch Ironie inmitten von Umzugskartons. Nachhaltiger als Wegwerfmöbel die Einladung des Apostel Paulus, auf Hoffnung zu setzen.
Beitragsbild: Simon Berger auf Pixabay
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#30: Zum Teufel mit der Freiheit
Zum Jahr der Freiheit (2014) durfte ich eine kleine Predigt als Martin Luther verkleidet vor den Toren der Heilandskirche in Graz halten. Über Freiheit und was damit (nicht) gemeint sein könnte…
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#29: Wahlväter
Manche Menschen sind der Meinung, dass sie mit ihrer Stimmabgabe alles Notwendige getan haben, vergleichbar mit dem Zeugungsakt.
Beitragsbild: Dave Goudreau on Unsplash
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#28: Anfangen
Schulanfang: Kinder haben in aller Regel wenig Probleme mit Anfängen, Wir Erwachsenen tun uns dagegen meist schwer damit, neu anzufangen.
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#27: Einer von uns
Wer ist es? Meistens ist es ein anderer, glauben wir. Dabei ist es immer eine:r von uns. Selbst der Verräter Judas ist ein solcher: Einer von uns!
Beitragsbild: Med Ahabchane auf Pixabay
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#26: Leise Töne
Das diesjährige Motto der Langen Nacht der Kirchen in Salzburg „Mein Herz in der Nacht“ hat die Verbindung von Mensch und Gott Blick. Lassen wir uns einladen, unsere Herzen zu öffnen für die leisen Töne.
Beitragsbild: Erzdiözese Salzburg
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#25: Aus der Traum
… zerplatzt wie Seifenblasen, nix is blieb’n. STS als Stichwortgeber über den Unterschied von Traum und Hoffnung.
Beitragsbild: Sally Wynn auf Pixabay
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#24: Bleiben.
Jemand ist zu Tode betrübt. Das kann doch nicht sein, da muss man doch was machen können. Was, wenn nicht? Und es trotzdem Möglichkeiten gibt?
Beitragsbild: Anemone123 auf Pixabay
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#23: Nicht angetroffen
Ärgerlich, wenn Dinge nicht dort sind, wo wir sie vermuten. Und mitunter ist es nicht nur ärgerlich, sondern macht es uns traurig, wenn wir nicht fündig werden. Gedanken zum leeren Grab.
Beitragsbild: Rudolf Waron
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#22: Schrittweise
Alles Liebe im Jänner. Aber wie gelingt das konkret. Dazu der Umstand, dass wir nicht leben können, ohne Spuren zu hinterlassen. Da kommt schon was zusammen.
Beitragsbild: congerdesign auf Pixabay
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#21: Tatsächlich… Liebe
Die Jahreslosung für 2024 ist die Aufforderung, dass alles in Liebe geschehen soll. Was leidenschaftliches Engagement für eine Sache sein kann, kann auch der Durchsetzung von Eigeninteressen dienen. Zugegeben, bei mir merke ich das seltener als bei anderen.
Beitragsbild: Willfried Wende auf Pixabay
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#20: Es war einmal die Menschwerdung
Wenn diese Geburt im Stall nur ein historischer Moment gewesen wäre, wäre dann nicht auch Weihnachten schon längst vorbei?
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#19: und hoffe, dass nichts geschieht
Erinnern Sie sich an Nicole und ihr Lied? „Ein bisschen Frieden“ hat sie sich 1982 gewünscht. Aber ist ein bisschen nicht zu wenig für einen Frieden, der so tief ist, dass er Ruhe und Gelassenheit schenken kann?
Beitragsbild: congerdesign auf Pixabay
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#18: Tatortsicherung
Ein Absperrband lässt auf einen Blick erkennen: Das ist ein Tatort. Dieser Ort ist vor unbefugtem Zutritt sicher. Ist die Kirche auch so ein Tatort? Und warum sollen wir Täter*innen werden?
Beitragsbild: Rudolf Waron
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#17: Umfragewerte
Wer Umfragen in Auftrag gibt, möchte etwas in Erfahrung bringen. Auch Jesus befragt seine Jünger*innen. Aus Petrus Antwort wurde die Antwort der Kirche. Aber würde er mich heute nicht auch noch einmal ganz direkt fragen, wer er für mich persönlich sei?
Beitragsbild: Anemone123 auf Pixabay
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#16: Abtauchen
Wie bin ich hierhergekommen? Weg, raus, ab durch die Mitte. Ein Spanienreisender hat die Gelegenheit bekommen, über die Frage, wie er hierhergekommen ist, nachzudenken.
Beitragsbild: Loyloy Thal auf Pixabay
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#15: Expresslieferung
Es fällt uns schwer, zu warten. Ganz zu schweigen davon, mit Geduld zu warten. Haben wir etwa keine Zeit? Oder hat es etwa doch mit Ängsten zu tun? Diesen etwas entgegen zu setzen braucht Zeit. Zeit, um Vertrauen zu lernen.
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#14: Anlagetipp
Viele Menschen glauben immer noch, dass Geld arbeitet. Dass ist ein Irrglaube! Jeden Cent, den ich an Zinsen erhalte, arbeitet irgendwo auf der Welt jemand ab. Dabei ist Geld etwas wirklich wunderbares, bzw. kann es sein.
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#13: Der Gekreuzigte und das Gespenst des K…ismus
Vergebung ist kein Tauschgeschäft und was hat Entfremdung mit dem Tod des Gekreuzigten zu tun? Eine k…istische(?) Lesart des Erlösungsgeschehens.
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#12: So sind wir nicht
Im Gleichnis von den (bösen) Weinbergpächtern geht es brutal zu. Und menschlich. So sind wir nicht, denken wir. Dabei wollen wir es nur nicht hören.
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#11: Einen Frieden geben
Einen Frieden zu geben, das heißt in unseren Breiten soviel, wie den Mund zu halten und zu schweigen. Aber ist das Frieden?
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#10: Tag der Einheit
Ein guter Anlass, die Einheit zu feiern. Gerade in diesen Zeiten sollten wir es in Österreich auch tun. Und nicht nur am 3. Oktober, nein, täglich. Mit unseren deutschen Nachbarn und vielen anderen mehr. In unserem Land und auch anderswo. Denn Einheit ist gefährdet.
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#9: Darfs ein bisserl mehr sein?
Zugegeben, in der aktuellen Phase der Teuerung eine etwas provokante Frage. Und für viele wohl auch eher unverschämt. Alltag meint für viele „das Notwendige“. Meint die Pflicht, die Last. Der Glaube will sich damit nicht abfinden.
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#8: Spalter!
Manche*r könnte den Eindruck gewinnen, dass unsere Gesellschaft mehr und tiefer gespalten ist als je zuvor, Aber ist das Vorhandensein von Spaltungen nicht auch Ausdruck pluralistischer Meinungsfreiheit und somit Kennzeichen einer freien Gesellschaft, in der Menschen gegensätzliche Positionen einnehmen können?
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#7: Ich bin dann einmal weg!
Wo auch immer unsere Urlaubsziele liegen oder erträumt werden, träumen Sie schon vom Urlaub? Oder bleibt Ihre Traumdestination auch einer, also ein Traum? Können wir uns Sehnsuchtsorte überhaupt leisten? Haben wir die große Sehnsucht schon ersetzt? Haben wir sie uns abgewöhnt?
