Anfälliges

Seit Jahren schreibe ich (un)regelmäßig Blogbeiträge, Newsletter, Editoriale und so manch andere literarische Kurzform, um nicht zu sagen Kleinkunst. Diese Seite beinhaltet vieles, was ich gerne auch außerhalb der engen Grenzen der oft nur sehr begrenzt zugänglichen Medien teilen möchte. Es ist aber auch manches angefallen, das ich einmal voller Elan und Enthusiasmus geschrieben habe und heute mitunter anders sehe oder zumindest anders formulieren würde. Vielseitige Betrachtungen eben.

  • #14: Anlagetipp

    #14: Anlagetipp

    Viele Menschen glauben immer noch, dass Geld arbeitet. Dass ist ein Irrglaube! Jeden Cent, den ich an Zinsen erhalte, arbeitet irgendwo auf der Welt jemand ab. Dabei ist Geld etwas wirklich wunderbares, bzw. kann es sein.

    Beitragsbild: Thomas auf Pixabay

  • #13: Der Gekreuzigte und das Gespenst des K…ismus

    Vergebung ist kein Tauschgeschäft und was hat Entfremdung mit dem Tod des Gekreuzigten zu tun? Eine k…istische(?) Lesart des Erlösungsgeschehens.

  • #12: So sind wir nicht

    Im Gleichnis von den (bösen) Weinbergpächtern geht es brutal zu. Und menschlich. So sind wir nicht, denken wir. Dabei wollen wir es nur nicht hören.

  • #11: Einen Frieden geben

    Einen Frieden zu geben, das heißt in unseren Breiten soviel, wie den Mund zu halten und zu schweigen. Aber ist das Frieden?

  • #10: Tag der Einheit

    Ein guter Anlass, die Einheit zu feiern. Gerade in diesen Zeiten sollten wir es in Österreich auch tun. Und nicht nur am 3. Oktober, nein, täglich. Mit unseren deutschen Nachbarn und vielen anderen mehr. In unserem Land und auch anderswo. Denn Einheit ist gefährdet.

  • #9: Darfs ein bisserl mehr sein?

    Zugegeben, in der aktuellen Phase der Teuerung eine etwas provokante Frage. Und für viele wohl auch eher unverschämt. Alltag meint für viele „das Notwendige“. Meint die Pflicht, die Last. Der Glaube will sich damit nicht abfinden.

  • #8: Spalter!

    Manche*r könnte den Eindruck gewinnen, dass unsere Gesellschaft mehr und tiefer gespalten ist als je zuvor, Aber ist das Vorhandensein von Spaltungen nicht auch Ausdruck pluralistischer Meinungsfreiheit und somit Kennzeichen einer freien Gesellschaft, in der Menschen gegensätzliche Positionen einnehmen können?

  • #7: Ich bin dann einmal weg!

    Wo auch immer unsere Urlaubsziele liegen oder erträumt werden, träumen Sie schon vom Urlaub? Oder bleibt Ihre Traumdestination auch einer, also ein Traum? Können wir uns Sehnsuchtsorte überhaupt leisten? Haben wir die große Sehnsucht schon ersetzt? Haben wir sie uns abgewöhnt?

  • #6: (M/D/K)ein weiter Raum

    Du stellst meine Füße auf weiten Raum (Psalm 31, 9b). Die heiklen Themen Land, Heimat, Regierung, wieso wir besser über Gerechtigkeit reden sollten als über die vermeintliche Entwertung der Staatsbürgerschaft und wieso Raum nicht in den bürgerlichen Kategorien von „mein“ und „dein“ aufgeteilt sein muss.

  • #5: Nicht zufrieden geben

    Suchet der Stadt Bestes. (LUT) Jeremia 29,7 Ja, es gibt sie natürlich auch in meiner theologischen Existenz: Die Bibelstellen, die mir besonders viel bedeuten. Eine ganz besondere wird auch Grundlage meiner Predigt bei meiner Amtseinführung am 22. Mai sein. Eine andere, ebenfalls aus dem Ersten Testament ist das Wort aus dem Propheten Jeremia. Er ruft…

  • #4: Übergehen

    Herr, tue meine Lippen auf, dass mein Mund deinen Ruhm verkündige (LUT) Psalm 51,17 Maria von Magdalena kam zu den Jüngern und verkündete ihnen: ich habe den Herrn gesehen. Und sie berichtete, was er ihr gesagt hatte. (EU) Johannes 20,18 „Ich bin Jausenchef!“ Stolz erzählt mir meine Tochter, dass sie das Geschirr nach der Jause…

  • #3: Der Russe und ich (II)

    Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen. Matthäus 5,44 Vor acht Jahren habe ich zu diesem Vers schon einmal einen Text geschrieben: Der Russe und ich. Darin bin ich meinem Gefühl aus der Zeit des Kalten Krieges nachgegangen: Dem Russen auf der einen (schlechten) Seite und dem Westen…

Betrachtung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Betrachtung · Nominativ Plural: Betrachtungen

auf einen besonderen Gegenstand gerichtete Überlegung

„Betrachtung“, in: DWDS – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache, hrsg. v. d. Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, https://www.dwds.de/wb/Betrachtung>, abgerufen am 18.05.2023.

Betrachtung, …

betrachten Vb. ‘aufmerksam ansehen, beschauen, überlegen’. Die Präfixbildung ahd. bitrahten (8. Jh.), bitrahtōn (9. Jh.), mhd. betrahten bedeutet (wie das Simplex ahd. trahtentrahtōn, mhd. trahten) ‘bedenken, erwägen, überlegen’ (so noch im 18. Jh.; zu Herkunft und Verwandtschaft s. trachten). In frühnhd. Zeit tritt betrachten in Korrelation zu sehenschauen, und über ‘nachdenklich mit den Augen sehen, schauen’ entwickelt sich die heute übliche Bedeutung ‘ansehen, beschauen’. – Betracht m. nur noch in den festen Verbindungen in Betracht kommen ‘in Frage kommen’, in Betracht ziehen ‘berücksichtigen’, außer Betracht bleiben ‘unberücksichtigt bleiben’; aus der obd. Kanzleisprache (1. Hälfte 16. Jh.). Vorauf geht mhd. betrahtebetraht f. ‘Erwägung, Überlegung’. Neben in Betracht auch in Betrachtung und in Anbetracht (16. Jh.). Betrachtung f. ‘das Betrachten, Überlegung, Erwägung’, mhd. betrahtunge ‘innere Anschauung’, in der Mystik ‘Versenkung in die Werke Gottes’; frühnhd. auch ‘das Sinnen, Nachdenken’. beträchtlich Adj. ‘ziemlich groß, erheblich, bedeutend’, frühnhd. beträchtlichbetrachtlich ‘was in Betracht kommt, Beachtung verdient’, spätmhd. betrehteclīche Adv. ‘mit Überlegung’. Häufiger wird das Wort im 18. Jh., wo es unter Einfluß von frz. considérable ‘ansehnlich, beträchtlich’ die Bedeutung ‘groß’ annimmt.

„Betrachtung“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/betrachtung>, abgerufen am 18.05.2023.